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Was man schon immer mal haben wollte/sollte

Musik, Wiederentdeckungen

Damien Rice

O

(eastwest/warner)

"And so it is - just like you said, it would be, life goes easy on me - most of the time."

In Irland gehört der Verfasser dieser Zeilen, Damien Rice, zur allerersten heimischen Musikergarde. So gesehen sind dem Rest der Welt eigentlich nur irische Verhältnisse wünschen. Und auf dem Weg zum Weltfrieden wäre man auch noch ein gutes Stück weiter. Das Debut des irischen Mittdreißigers aus dem Jahr 2003 stellt so ziemlich alles in den akustischen Schatten, was sich zwischen den beiden Davids Gray und Sylvian, Ryan Adams und Leonard Cohen tummelt - auch fünf Jahre nach seiner Veröffentlichung. Dabei ist O alles andere als ein absichtliches Opus Magnum. Gerade mal 10 Songs stark gerät das Werk niemals und zu keinem Zeitpunkt aus seinen intimen Fugen, bleibt lebendig, aber leise und trotz der chronischen Präsenz von Singer/Songwriter-Klängen musikalisch schwarzbunt aka überraschend abwechslungsreich. Kurz: O ist "Grüne Tomaten" für's Ohr - Kopfkino in 16:9 stereo.

Zu den ganz besonders herausragenden Aspekten dieses Muss-Jeder-Haben-Albums zählen unter anderem auch die Duette mit Kammer-Pop-Chanteuse Lisa Hannigan. Volcano, The Blower's Daughter und Cold Water bilden lediglich die Spitze des Eisbergs. Dass Frau Hannigan, integraler Bestandteil auch des zweiten Damien Rices Albums 9, nach wohl unvermeidbaren "künstlerischen Differenzen" nicht mehr zum ständigen Ensemble des irischen Barden gehört, ist mehr als schade. Umso phänomenaler erscheinen ihre Beiträge für O. Can?t take my ears off of you!



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"The Scene Of The Crime"

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