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James Blunt

"All the Lost Souls"

Der Ex-Blauhelm-Soldat, der eigentlich als James Blount geboren wurde und zunächst Weltraum-Ingenieur werden wollte, veröffentlicht sein zweites Album.

Der an schillernden Geschichten und Biographien gewiss nicht arme Rock und Pop Zirkus kann mit dem Offizier und Gentleman James Blunt eine weitere Attraktion verzeichnen. Was Blunt von Kameraden wie Elvis Presley, Bill Withers und Turbo B. neben anderen unterscheidet, dürfte dem überirdischen Erfolg geschuldet sein, den sein vor drei Jahren erschienenes Debut Back To Bedlam verzeichnete. Über 12 Millionen verkaufte Einheiten und unzählige Auszeichnungen später erscheint mit All The Lost Souls nun der Nachfolger. Und Singer-Songwriter Blunt meistert die mitunter schwierige Aufgabe, einem über alle Maßen erfolgreichen Debut einen ebenbürtigen Zweitling folgen zu lassen, ganz hervorragend.

 

 

Mit all seinen Zitaten, Anspielungen und musikalischen Referenzen, ist All The Lost Souls eine Liebeserklärung an das Singer und Songwritertum der 1970-er Jahre. Piano Pop von Carole King und Elton John, die Gitarre zwischen James Taylor Lagerfeuer und Fleetwood Mac Rockspektakel. Dazu gesellen sich vorsichtige und wohldosierte Country-Anklänge, eine Hammond-Orgel, sowie die analoge Wärme eines Fender-Rhodes. Zusammengehalten wird alles von der zu gleichen Teilen unauffälligen wie distinkten Stimme Blunts, der genau so hoch hinaus kann wie Robin "Bee-Gee" Gibb und ebenso dramatisch wie Jackson Browne. Einziger Wehmutstropfen - mit insgesamt nur 10 Songs ist das Album erstaunlich kurz. Na - dann kann man es umso schneller wieder von vorne hören. Kaufen und Lieben!



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