Worüber alle reden
Musik, aktuelle Chart-Produkte
Katie Melua
Pictures
(dramatico/rought trade)
Als Ketevan Melua 1984 in Tiflis geboren, wirkt die Sängerin wie geschaffen für das derzeit herrschende Popzeitalter. Und obwohl sie als die viel zu früh verstorbene Eva Cassidy als ihr Idol nennt, dürften ihr Joni Mitchell, Fiona Apple und Nelly Furtado klangtechnisch sehr viel näher stehen. Den Wink mit dem World-Trade-Center in Form von Norah Jones kann man sich hier ersparen.
Noch während des Besuchs einer von der britischen Tonträgerindustrie finanzierte Schule, deren Ziel vor allem und selbstverständlich darin besteht, für entsprechenden Nachwuchs zu sorgen, wird Mike Batt auf sie aufmerksam. Batt, seines Zeichens britische Musiker- und Produzenten-Legende, nimmt sich der Georgierin an. Ratzfatz ist das Debut-Album Call off the Search aufgenommen und in Ermangelung eines Labels, bringt Batt die Scheibe kurzerhand selbst heraus.
Es braucht zwar eine Weile, aber mit Hilfe der Single Closest Thing To Crazy wird endlich gut, was lange gewährt hat. In Deutschland erregt Melua erst Aufsehen, als sie sich in ihrer Heimat schon kaum auf den Straßen blicken lassen kann. Aber nach 75 Wochen Chartpräsenz in den deutschen Charts darf sich Melua neben der Platin-Auszeichnung auch gleich noch einen Echo abholen.
Nach ihrem nicht minder erfolgreichen zweiten Album Piece By Piece erschien 2007 Pictures, das sich ein wenig von der Singer/Songwriter-Tradition der beiden Vorgänger löst. The Closest Thing To Kamin-Kammer-Pop ist es noch immer!
Foto: Jo de Banzie
weitere aktuelle Chart-Produkte
Foo Fighters: Echoes, Silence, Patience & Grace
Colbie Caillat: Coco
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